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 Über mich
Ich bin gutes ‚Mittelalter’ und wohne mit dem besten Mann der Welt im schönen Städtchen Saalfelden in einem netten Haus mit großem, hundesicheren Garten. Ich bin schon ein bissel herum gekommen und hoffe nun, meine "Heimat" gefunden zu haben.

Schon als Kind war ich, zum Leidwesen meiner Mama, völlig hundeverrückt und parierte lieber als braver Schäferhund meiner Oma beim Spazierengehen auf Sichtzeichen, als dass man mich zum Puppenspielen bekommen hätte. Ich kannte mit 10 Jahren schon fast alle Hunderassen und zog mit einem Mischling aus unserer Nachbarschaft durch die Gegend. Und ich nervte, nervte und nervte meine Eltern wegen eines eigenen Hundes! Wir gingen auf Hundeschauen und entschieden uns für die Rasse Rottweiler. Aber beim Züchter waren wir dann mehr als enttäuscht über seine Hunde und deren Haltung - außerdem blieb (vielleicht zum Glück) die Hündin leer. Wieder kein Hundebaby **heul**.

Ein paar Monate später stand auf einmal ein kleines schwarz–braunes Wollknäuel vor der Türe des Nachbarn…ich war hin und weg. Ein Hovawart wie er im Buche steht zog bei Nachbars ein und ich hatte mein Herz schon verloren – ich wollte auch so einen Hovawart! Wir gingen zu dem gleichen Züchter und waren restlos begeistert von den Hunden und natürlich auch von den netten Züchtern! Doch mussten wir noch einige Monate warten, bis wir unseren Janko von der Asseburg mit nach Hause nehmen konnten. Nun war die Welt in Ordnung, mein Vater gab schnell sein Vorhaben auf, sich mit dem Hund ebenfalls beschäftigen zu wollen und schon hatte ich ihn für mich ganz alleine. Janko begleitete mich durch meine Jugend und ich arbeitete mit ihm aktiv im Hundesport. Meistens war ich mit ihm und der Nachbarshündin Hanka unterwegs - oder mit Janko und Attila, dem blonden Hovi meines damaligen Freundes, den ich zur Ausbildung mit übernommen hatte. Mit Attila machte ich auch meine erste traurige Erfahrung…er starb nach einem Hitzschlag mit nur 6 Jahren in meinen Armen, da wir kein Auto hatten, um zum Tierarzt zu fahren.

Als ich zum Studium ging, war ich praktisch "hundelos" und nur ein "halber Mensch". Auch die Reiterei, welche ich dann anfing, hat den Hund nicht wirklich ersetzt. In den Semesterferien besuchte ich eine Züchterin, welche ich von früher her kannte, um nur mal Welpen zu gucken. Ich wusste, ich kann keinen mitnehmen, aber gucken kostet ja nichts.

Und da stand er, hinter einem Busch, ängstlich und unsicher - mein Enno. Ich hatte keine Augen für die Welpen, nur Augen für diesen 15 Monate alten Rüden. Laut Auskunft war das ein Rüde aus dem vorherigen Wurf…aber warum war er so unsicher?

Die Umstände des Aufzuchtsjahres hatten ihn so geformt: seine Besitzerin war mit schweren Schicksalsschlägen und Krankheiten beschäftigt, Enno war somit oft in einer Pension und wurde nicht sozialisiert. Ich hörte sie nur sagen: "Wenn Du ihn haben willst, Dir würde ich ihn schenken!" Das ging leider nicht und ich fuhr traurig wieder heim, um am nächsten Tag wieder dort zu sein und meinen Enno zumindest für die Ferienzeit zu beschäftigen. Schnell war das Eis gebrochen und Enno war mein Hund.

Zu meiner riesengroßen Freude konnte ich ihn schließlich doch noch zum Studienort mitnehmen, er wurde ein richtig sicherer Studentenhund und war für jeden Schalk zu haben. Mit Enno vom Hohefeld war ich ebenfalls im Hundesport aktiv und er wurde Deckrüde im RZV.

Als es mich nach Hameln verschlagen hatte, bekam mein Enno Gesellschaft durch Anka, welche ich für einen Züchter ausbilden sollte. Ich hatte keine Ahnung, was mich mit dieser Hündin erwartete. So lebte ich mit meinem zwei Teufeln und den zwei Rottweilern meines damaligen Partners ganz für den Hund und den Hundesport. Anka habe ich schließlich adoptiert und nicht mehr hergegeben. Mit Ihr betrieb ich dann sehr aktiv Hundesport und konnte mal in "größere" Prüfungen hinein schnüffeln.

Nach einem spontanen Umzug nach Österreich durfte mein Enno leider nicht mehr lange den Schnee genießen…er starb viel zu schnell an Knochenkrebs. In der Zeit, wo ich Anka dann alleine hatte, blühte sie richtig auf und zeigte erstmalig echte Bindung zu mir.

Mit meinem Partner baute ich ein Haus und mein Entschluss stand fest – es muss wieder ein Hovi her! Ich suchte nach einem geeigneten Züchter und bekam nach einem Jahr Anmeldung meinen Cooper ex Canis Lupus…der seit 7  Jahren unser Leben durcheinander würfelt und sogar Anka um den Finger gewickelt hatte.

Ich selbst habe mich im Laufe der vielen Jahre stetig in puncto Ausbildungsmethoden weitergebildet und mich sehr viel mit Hundeverhalten beschäftigt. Das kann zur Sucht werden - Cooper ist mein "Versuchskaninchen" und das mittlerweile ziemlich erfolgreich. Ansonsten gehe ich sehr gerne Bergwandern (natürlich mit Hund) Mountainbiken (wusste gar nicht, dass man freiwillig mit einem Fahrrad den Berg hinauf fahren kann) und Genussjoggen. Und ich liebe die langen Spaziergänge mit meinem Partner und unseren zwei Süßen bei jedem Wetter!
 

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