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Unsere Hunde

In Memoriam


  
Und ich dachte sie sei unsterblich :-((

Meine Hexe Feuerstein ist eingeschlafen - sie hat mir heute Nacht die Entscheidung abgenommen und ist über die Regenbrücke gegangen. Nach drei schlechten Tagen wusste ich, sie wollte gehen - sie ist gegangen, selbstbewusst, stolz- wie wir sie kennen - Danke Anka!

Mache es gut mein Mädchen und grüße die anderen, die auf Dich warten! 

Sie bekommt auf der neuen Homepage weiterhin ihre eigenen Homage...
Hier geht's zu Anka's Seiten...


Enno war mein "Herzblatt", ein "Mamakind" durch und durch. Er war wie mein Schatten, war in meiner Nähe und bewachte mich, wo immer ich war.

Mein "Bärchen" war mein Ein und Alles und begleitete mich durch einen turbulenten, schwierigen und auch traurigen Lebensabschnitt. Er war immer für mich da, brachte mich mit seinem albernden Getue ständig zum Lachen und war sehr angenehm in allem Lebenslagen.

Als Studentenhund war er bei jeder Fete der King, als Zieh–Freund von Anka unendlich geduldig, als Hund in der Arbeit immer gut drauf und voller Tatandrang.

Mit Enno betrieb ich ebenfalls Hundesport, er arbeitete nur für mich, er brauchte keinen Ball und kein Leckerli - die Arbeit mit seinem Frauchen war für ihn Belohnung genug.

Wir beschäftigten uns mehrere Jahre intensiv mit Turnierhundesport, wo wir einige Wettkämpfe gewinnen konnten. Ich legte mit ihm die SchH1-3 sowie die IPO3 ab, Ennos Paradedisziplin war die Unterordnung, wo wir bei Pokalkämpfen immer gut glänzen konnten.
Enno war Deutscher und Internationaler Schönheitschampion, Deckrüde im RZV und hatte 25 Nachkommen.

Seine unendliche Spielfreude blieb bis ins hohe Alter ungebrochen - mir sind die Tränen gekullert, als er vor Schmerzen schreiend auf drei Beinen stand und trotzdem mit mir spielen wollte. Enno musste ich im Alter von nur 10,5 Jahren viel zu früh gehen lassen, da der Knochenkrebs seinen Vorderlauf durchfressen hatte. Ich werde meinen "Clowni" nie vergessen – Enno bleibt in meinem Herzen!
 

Janko war mein Jugendkumpel, der mich durch dick und dünn begleitete. Er hatte mich prima im Griff und war mir durch seine Charakterstärke haushoch überlegen :-)
Er machte oft, was ich wollte - aber ebenso häufig, was er wollte...

Der Hundesport brachte uns zusammen, so dass ich immer besser mit ihm klarkam. Wir wurden ein super Team und bestritten sehr viele Prüfungen und Wettkämpfe. Ich war bekannt auf allen Hundeplätzen im Umkreis von 15 km: "Aha – da kommt Antje mit dem Hovi auf dem Fahrrad!" hieß es. Wir wurden als Exoten überall herzlich aufgenommen, unsere Leistungen wurden respektiert.

Mit Janko nahm ich dreimal am DDR–offenen Hovawart–Vergleichskampf für Schutzhunde teil, welchen wir einmal gewinnen konnten. Wir starteten 1986 auf der DDR–Jugendmeisterschaft in der SchH 2 und belegten dort einen hervorragenden 4. Platz mit der besten Fährte der ganzen Veranstaltung (99 Punkte). Im Jahr 1988 belegten wir bei der Kreisausscheidung unter den gemischten Rassen in der SchH3 den 2. Platz von 14 Hunden, damit konnte erstmals in der Geschichte der DDR ein Hovawart an den Bezirksmeisterschaften der Schutzhunde teilnehmen. Dort konnten wir gut bestehen und belegten einen Mittelplatz.

Mit 8 Jahren ging Janko nach vielen bestandenen Schutz- und Fährtenprüfungen in den wohlverdienten Ruhestand. Er kam seiner Aufgabe als "Hofwächter" noch lange bestens nach!

 

Attila übernahm ich im Alter von 3 Jahren zum Ausbildung von meinem damaligen Freund, welcher sich zu 3 Jahren Armee verpflichtet und somit keine Zeit mehr für die weitere Ausbildung von Attila hatte.

Mit Attila legte ich erfolgreich die SchH2, SchH3 sowie die FH 1-3 ab und nahm mit ihm ebenfalls 2 Mal am DDR–offenen Hovawart–Vergleichskampf für Schutzhunde teil.

Attila war ein wunderschöner blonder Rüde, der auch sehr erfolgreich bei Zuchtschauen gewesen ist und zweimal zur Zucht eingesetzt wurde.

Attila starb im Alter von nur 6 Jahren in meinen Armen an den Folgen eines Hitzschlages.

 
Bollmann ist nie mein Hund gewesen, aber ein Hund, der mich so geprägt hat, dass ich ihn hier ebenfalls erwähnen muss. Bollmann gehörte einem der besten Menschen, welcher mir in meinem Leben begegnet ist.

Mit Bollmann lebte ich gute vier Jahre sozusagen zusammen - dieser Hund lehrte mich, eine andere Sichtweise in der Hundewelt zu bekommen. Bollmann ließ sich nicht anfassen, weil er einfach versaut war und schon einige Menschen ins Krankenhaus gebracht hatte, die etwas von ihm wollten. Nur von seinem Herrchen ließ er in einigen wenigen Situationen Berührungen zu.

Es war für mich eine ganze neue Erfahrung, mit einem Hund dicht zusammen zu sein (Bollmann war oft bei uns mit in der Wohnung), welchen ich nicht streicheln konnte. Ich entwickelte eine ganz besondere Beziehung zu diesem beeindruckenden Hund, und er lehrte mich, Hundesprache bewusst zu verstehen und mit ihm zu kommunizieren. Bollmann war offen und ehrlich zu mir und ich glaube, er mochte mich ganz besonders. Ich werde diesen Rottweiler nie vergessen, er begleitete mich in einer der schönsten Zeiten meines bisherigen Lebens!

Hundesportimpressionen aus den vergangenen Jahren... 

  
DDR-Jugendmeisterschaft 1986 - Janko von der Asseburg (Mitte) und Attila vom Grift (rechts)
 

Aus dem Katalog des 1. DDR Hovawart Vergleichskampfes 1986
 

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